Jürgen Wegscheider
Schauspieler

Allerlei von der Liebe

eine szenische Lesung mit Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider

mit Texten u. a. von Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Arthur Schnitzler, Erich Mühsam ...


Die beiden Schauspieler widmen sich dem großen Thema Liebe und nähern sich dabei auf humorvolle und poetische Art und
Weise. Unter Liebe versteht man im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Liebeslust, Liebesfrust, Liebesleid, Liebesschmerz, Liebesglück - vom ersten Kuß bis zum Ehebruch hat die Literatur viel zu bieten. Und das wissen nur allzu gut Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider. Sie servieren in ihrem Programm Heiteres, Lyrisches und Romantisches zum Thema Liebe von Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Arthur Schnitzler, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Erich Mühsam und vielen anderen. 
Skurril, witzig, wehmütig, romantisch und stets mit einem Augenzwinkern !


Pressestimme 

LIEBE LIEGT IN LÜBZER LUFT: Rilkes „Liebeslied“ im Lübzer MGH, Schweriner Volkszeitung 

vom 2. Oktober 2017 aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau  

(Gastspiel im Mehrgenerationenhaus Lübz)

Zum zweiten Mal traten Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider im Mehrgenerationenhaus in Lübz auf 

Nur Irrungen, Wirrungen? Wo war sie denn, die große Lovestory? Im Kino wirkt die romantische Liebe – unterlegt mit rauschendem Raumklang – doch richtig überzeugend. Aber die Literatur ist eine andere Sparte. Da heißt es statt dessen, so wie heute Abend auch: Daher wird nach dem Happy End janz jewöhnlich abjeblend. Und das Publikum versteht und lacht. So war es auch an diesem netten, intimen Freitagabend im Mehrgenerationenhaus, als der Vortrag von Tina-Nicole Kaiser und Jürgen Wegscheider locker-leicht von Text zu Text hüpfte. Meist waren es humorvolle Dichtungen zum Thema Liebe, freundliche oder ironische Betrachtungen aus der Mitte zwischen hoher Erwartung und Bauchplatscher. 

Die Vorstellung war jedenfalls ein Ohr- und sogar ein Augenschmaus. Zu danken war dies einerseits den großartigen Texten. Häufig stammten sie aus der ironischen Feder Kurt Tucholskys. Selbst kein Kostverächter, weiß er sogar aus der Perspektive einer Geschiedenen zu plaudern: „Der erste Mann ist stets ein Unglücksfall...“ Dazu gesellten sich Texte so illustrer Autoren wie Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Klabund. 

Andererseits hauchten zwei professionelle Schauspieler, sie Bayerin, er Österreicher, den Texten Leben ein. Immer wieder gab es die Momente, in denen sich auf dem schönen Gesicht von Tina-Nicole Kaiser so fein der Ausdruck einer Rolle abzeichnete, dass die Zuschauer glauben konnten, einem Bühnenschauspiel beizuwohnen. Als beide gar den Dialog zwischen Soldat und Hure aus Arthur Schnitzlers „Reigen“ sprachen, vergaß man vollends, dass man in einer Art bestuhltem Wohnzimmer saß, wenn man sich auf die Effekte einließ.

– Quelle: https://www.svz.de/17972731 ©2017